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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 10. September 2026

Entwurf zur rechtlichen und geschäftlichen Prüfung. Diese Fassung ist für Angebote an Geschäftskunden vorgesehen. Leistungsumfang, Vergütung, Termine und etwaige Stornierungsbedingungen werden im jeweiligen Angebot konkret vereinbart.

1. Anbieter und Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Seminare, Workshops, Beratung sowie Entwicklungs- und sonstige KI-Dienstleistungen mit:

d1 group, e-business GmbH
Zwischen den Hölzern 1a
59514 Welver
Deutschland

Geschäftsführer: Björn B. Dorra
Registergericht: Amtsgericht Arnsberg, HRB 9649
Telefon: +49 511 165 980 0
E-Mail: [email protected]

Das Angebot unter diesen AGB richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB werden auf dieser Grundlage nicht geschlossen.

Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur einbezogen, wenn wir ihrer Geltung ausdrücklich zustimmen. Ein bloßer Verweis auf eigene Bedingungen oder die Entgegennahme einer Leistung reicht dafür nicht aus.

2. Leistungsgegenstand

Art, Umfang und Ergebnisse unserer Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung und den ausdrücklich vereinbarten Ergänzungen. Dies gilt insbesondere für Durchführungsformat, Teilnehmerzahl, technische Voraussetzungen, Projektphasen, Dokumentation sowie gegebenenfalls vereinbarte Nutzungsrechte oder Betriebsleistungen.

Eine Dienstleistung umfasst die vereinbarte fachgerechte Tätigkeit. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg oder ein bestimmtes Projektergebnis ist nur geschuldet, soweit dies ausdrücklich vertraglich vereinbart wurde. Bei vereinbarten Werkleistungen bleiben die gesetzlichen Bestimmungen zum geschuldeten Erfolg und zur Abnahme unberührt.

Leistungs- und Durchführungstermine sind verbindlich, wenn sie vertraglich vereinbart wurden. Änderungen des Umfangs, der Termine oder der Vergütung bedürfen einer Vereinbarung zwischen den Parteien.

3. Anfrage und Vertragsschluss

Die Darstellung unserer Leistungen auf der Website dient der Information und ist noch kein verbindliches Vertragsangebot. Das Absenden des Kontaktformulars oder die Auswahl eines Wunschtermins ist eine unverbindliche Anfrage und löst keine kostenpflichtige Bestellung aus.

Auf Grundlage Ihrer Anfrage können wir Ihnen ein individuelles Angebot unterbreiten. Der Vertrag kommt durch Annahme eines verbindlichen Angebots oder durch unsere ausdrückliche Auftragsbestätigung zustande. Etwaige Annahmefristen ergeben sich aus dem Angebot. Angebote, die ausdrücklich als freibleibend bezeichnet sind, bedürfen unserer Auftragsbestätigung.

Diese AGB werden nur Vertragsbestandteil, wenn sie wirksam in den jeweiligen Vertrag einbezogen wurden. Die bloße Veröffentlichung auf der Website ersetzt ihre Einbeziehung nicht.

Vertragssprache ist Deutsch, sofern nichts anderes vereinbart wird. Der Kunde stellt für die Vertragskommunikation eine zutreffende und erreichbare Kontaktadresse bereit.

4. Vergütung und Durchführung

Die Vergütung ergibt sich aus dem vereinbarten Angebot. Gegenüber Geschäftskunden ausgewiesene Nettopreise verstehen sich zuzüglich der gegebenenfalls anfallenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Reise-, Material-, Lizenz- oder sonstige Zusatzkosten werden nur nach Maßgabe der vertraglichen Vereinbarung berechnet.

Fälligkeit und Zahlungsfristen richten sich nach dem Vertrag, ergänzend nach den gesetzlichen Regelungen. Rechnungen können in elektronischer Form entsprechend den gesetzlichen Vorgaben übermittelt werden.

Für Terminänderungen, Ersatzteilnehmer und Stornierungen gelten die ausdrücklich vereinbarten Bedingungen, ansonsten die gesetzlichen Bestimmungen. Diese AGB begründen keine pauschalen Stornierungsgebühren.

5. Mitwirkung, Daten und Sicherungskopien

Der Kunde stellt die für die vereinbarte Leistung erforderlichen Informationen, Ansprechpartner und Zugänge rechtzeitig bereit, soweit dies zu seinem vertraglichen Aufgabenbereich gehört. Er darf nur Daten und Materialien überlassen, zu deren Nutzung und Weitergabe er berechtigt ist.

Für die Sicherung der eigenen Systeme und Ausgangsdaten bleibt der Kunde verantwortlich, soweit Datensicherungsleistungen nicht ausdrücklich von uns übernommen wurden. Vereinbarte Sicherungs-, Aufbewahrungs- und Wiederherstellungspflichten von d1 bleiben davon unberührt.

Für Arbeiten an produktiven Systemen stimmen die Parteien die erforderlichen Zugriffs-, Sicherungs- und Freigabeverfahren ab. Diese AGB räumen uns kein Recht ein, Kundendaten ohne sachlichen Grund oder entgegen vertraglichen Pflichten zu löschen.

Werden KI-Systeme eingesetzt, sind deren Einsatzbereich, Datenzugriffe und gegebenenfalls erforderliche Kontrollen im Projekt festzulegen. Ausgaben solcher Systeme können fehlerhaft sein und müssen vor einer entscheidungsrelevanten Verwendung angemessen geprüft werden. Gesetzliche und vertragliche Verantwortlichkeiten bleiben unberührt.

6. Vertraulichkeit und Datenschutz

Die Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und verwenden sie nur für die Vertragsdurchführung. Ausgenommen sind Informationen, die rechtmäßig öffentlich bekannt sind oder aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung offengelegt werden müssen. Weitergehende Vertraulichkeitsvereinbarungen bleiben unberührt.

Informationen über die Verarbeitung personenbezogener Daten auf unserer Website und bei Kontaktanfragen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Soweit wir personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeiten, ist vor Beginn eine erforderliche Vereinbarung nach Art. 28 DSGVO zu schließen. Weitere Datenschutzregelungen können sich aus dem jeweiligen Projektvertrag ergeben.

7. Leistungsstörungen und höhere Gewalt

Bei Störungen, die sich auf die Leistungserbringung auswirken, informieren die Parteien einander zeitnah und stimmen die weiteren Schritte ab.

Verhindert ein von der betroffenen Partei nicht zu vertretendes Ereignis höherer Gewalt die Leistung, verschieben sich betroffene Termine um die Dauer des Hindernisses und eine angemessene Wiederanlaufzeit. Die Parteien wirken daran mit, die Auswirkungen möglichst gering zu halten.

Dauert das Hindernis länger als 28 Tage, kann jede Partei den hiervon betroffenen, noch nicht erfüllten Vertragsteil in Textform beenden. Die Abrechnung bereits erbrachter Leistungen und die Rückzahlung etwaiger Vorauszahlungen richten sich nach dem Vertrag und den gesetzlichen Bestimmungen. Ein pauschaler Anspruch auf Erstattung sämtlicher entstandener Kosten wird hierdurch nicht begründet.

8. Haftung und Mängelrechte

Für Haftung und Mängelrechte gelten die gesetzlichen Bestimmungen, soweit im jeweiligen Vertrag keine wirksame abweichende Vereinbarung getroffen wurde. Diese AGB enthalten keinen pauschalen Haftungsausschluss für Datenverlust oder für den Einsatz von KI-Systemen.

9. Änderungen

Für einen Vertrag gilt die bei seinem Abschluss wirksam einbezogene Fassung dieser AGB. Eine neue Fassung auf unserer Website ändert bestehende Verträge nicht automatisch.

Änderungen bestehender Verträge, insbesondere des Leistungsumfangs oder der Vergütung, bedürfen einer wirksamen vertraglichen Grundlage. Allein die fortgesetzte Nutzung einer Leistung gilt nicht als Zustimmung zu geänderten Bedingungen.

10. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingend anwendbare gesetzliche Vorschriften bleiben unberührt.

Soweit der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist und eine Gerichtsstandsvereinbarung gesetzlich zulässig ist, ist der Sitz unseres Unternehmens Gerichtsstand. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

Die Übertragung eines Vertrags mit Rechten und Pflichten auf einen Dritten bedarf der erforderlichen Zustimmung der anderen Partei, sofern nicht eine gesetzliche Regelung etwas anderes bestimmt.

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen berührt die Wirksamkeit des übrigen Vertrags grundsätzlich nicht. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Regelungen. Individuelle Vereinbarungen behalten unabhängig von ihrer Form den gesetzlichen Vorrang.