Egal ob es der dreiseitige Auftritt zu Informationszwecken für den Kleinbetrieb oder gewaltige Business-Sites mit hunderter, eventuell auch dynamisch erzeugter Seiten ist – das Design bestimmt mit.
(Ver-)Änderung ist ein wichtiger Faktor – aber das ist eben noch nicht alles, denn das betrifft nur den inhaltlichen Part eines Geschäfts-Auftritts. Und doch ist Inhalt auch eine Art Design-Aspekt. Die Menge an Information – und zwar unbedingt relevanter! – macht einen Unterschied. Suchmaschinen können nämlich zwischen relevanter, also auf den Inhalt der Seite zutreffender Information, und Redundanz durchaus unterscheiden.
Gibt es nicht hinreichend Material, so kann es nicht schaden auf freie Ressourcen zurück zu greifen. So kann so eine Site auch zu einem wichtigen Informationspool werden. Potenzielle Kunden bleiben länger, kommen öfter wieder, die Webseite wird zu einem Ankerpunkt. Und Suchmaschinen honorieren das.
Eine gute grafische Aufbereitung ist sicher wichtig, Leser können so geführt werden, fühlen sich dadurch ästhetisch aufgehoben. Doch – Achtung! – Suchmaschinen können keine Grafiken lesen. Noch mal: Suchmaschinen können keine Grafiken lesen! Man kann es nicht oft genug wiederholen. Das verstehen viele Designer augenscheinlich einfach nicht.
Eine Statistik, ein Bild ist deutlich für den Menschen aber unlesbar für die Robots und Spider der Suchmaschinen. Das gleiche gilt auch für reine Flash-Seiten – oft schön fürs Auge, aber nutzlos für Suchmaschinen. Gerade im letzten Fall ist es absolut elementar eine HTML-Alternative anzubieten. Und wenn schon Bilder, Grafiken und Abbildungen, dann sollten diese unbedingt einen [Alt-Tag], einen Bildnamen, haben. Hier ist die Chance zusätzlichen Text zu etablieren, das Bild so zu bezeichnen, das es echte Informationen weitergibt.
Achten Sie immer darauf, dass gutes HTML benutzt wird. Ja, es gibt gutes HTML, ähnlich wie beim Cholesterin. Mit Textverarbeitungen erzeugtes HTML ist ein Beispiel für schlechtes (Design), denn sehr oft wird den Robots dabei eine endlose Reihe an Font-Einstellungen und Linien sowie Formatierungsinformationen mitgegeben. Das ist jedoch kein relevanter Inhalt und führt daher zu Negativbewertungen. Gut ist beispielsweise die Benutzung von so genannten CSS (=Cascading Style Sheets), die Text- und Designformatierungen dramatisch vereinfachen und vor allem vereinheitlichen. Sprechen Sie doch mal mit Ihrem Webdesigner, wie er oder sie es damit hält...
Eine Sache der Neunziger des letzten Jahrtausends sind die so genannten Frames. Benutzen Sie keine Frames. Frames gehören ins letzte Jahrtausend – wirklich. PHP/Datenbanken oder eben genanntes CSS sind die Mittel der Wahl. Manche modernen Browser unterstützen Frames gar nicht mehr. Noch ein Grund.
Und last but not least: erneuern Sie Ihre Web-Informationen. So oft wie irgend nur möglich. Es hilft, wirklich. Nutzen Sie den ungeheuren Vorteil des Internets gegenüber Print – nämlich die Tatsache, dass Sie permanent Veränderungen vornehmen können.